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Liebe Leserin, lieber Leser,
wir begrüßen Sie herzlich zur zehnten Ausgabe unseres LOG-IN-Newsletters im Jahr 2009!
Der LOG IN-Newsletter steht wie immer auch im WWW zur Verfügung (HTML-Format): http://www.log-in-verlag.de/news-archiv/newsletter_10_2009.htm
Wir sammeln Unterrichtsbeispiele und Hinweise zu deren Quelle. Haben Sie ein interessantes Unterrichtsbeispiel gefunden oder selbst entwickelt und wollen es der Newslettergemeinschaft vorstellen? Wir freuen uns sehr auf ihre Beiträge und Rückmeldungen!
redaktionspost@log-in-verlag.de |
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Berichte |
Cloud Computing für Privatanwender
Mit "icloud" hat das schwedische Unternehmen Xcerion einen kostenlosen Service gestartet, der "Cloud Computing" für den Privatanwender auf einfache Weise aufbereitet.
Icloud stellt einen kompletten Desktop-Rechner inklusive Betriebssystem, Anwendungen und Speicherplatz online zur Verfügung. Der Zugriff auf den Service erfolgt über den Webbrowser. Im Gegensatz zu bislang verfügbaren Cloud-Computing-Diensten, die einzelne Applikationen oder ausschließlich Speicherplatz online anbieten, vereint icloud diese Funktionen in einem zentral bedien- und verfügbaren System.
Sämtliche Anwendungen laufen im Web, der User speichert seine Dateien, Dokumente, Fotos, Videos und Musik ebenfalls online auf dem Server ab. "Icloud ist ein Desktop-Computer für jeden, selbst wenn man keinen eigenen physischen Rechner besitzt". Icloud kann von jedem internetfähigen Computer aus genutzt werden. Somit hat der Benutzer jederzeit Zugriff auf seinen personalisierten Desktop sowie auf all seine Dateien.
Der icloud-Desktop wartet mit drei Gigabyte Speicherplatz für Dateien auf. Dem User stehen darüber hinaus rund 30 Applikationen zur Verfügung. Darunter befinden sich Basisprogramme wie ein Office-Paket mit Text- und Präsentations-Editor, Mail-Anwendungen, Musik- und Videoabspielsoftware, eine Instant- |
Messaging-Applikation sowie einige Spiele und Widgets. Einen starken Fokus haben die Entwickler auch auf Kollaborations-Funktionen gesetzt. Dateien können mit anderen icloud-Usern gemeinsam verwendet sowie getauscht werden. Somit kann Fremden auf einfache Weise Zugriff zu Dokumenten oder anderen Dateien gewährt werden.
Icloud erinnert beim ersten Anblick an die bekannte Windowsoberfläche, etwas XP gemischt mit Vista. Als Basissystem wurde Ubuntu Linux verwendet. Der User findet sich auf dem Desktop rasch zurecht. Eine Sidebar ersetzt den Start-Button und gewährt Zugriff auf Programme und Funktionen. Eine simpel zu bedienende Upload-Funktion erleichtert es, den virtuellen Computer mit eigenen Daten zu befüllen. Somit eignet sich icloud als Backupspeicherplatz sowie als zentraler Ort für Dateien, die der User an unterschiedlichen Rechnern benötigt. Um einen virtuellen icloud-Rechner nutzen zu können, reicht eine Registrierung. Der Service steht in verschiedenen Sprachen zur Verfügung, darunter auch Deutsch. Icloud befindet sich im Moment noch in der Betaphase und benötigt den Internet Explorer. Zwar funktioniert der Zugriff auf den virtuellen Computer auch unter Firefox, allerdings weisen die Entwickler auf die noch sehr frühe Entwicklungsphase dieser Version hin.
http://icloud.com/
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Forum |
Horizon Report erscheint erstmals auf Deutsch
In Zusammenarbeit mit dem Multimedia Kontor Hamburg veröffentlichen das New Media Consortium und die EDUCAUSE Learning Initiative erstmals eine deutsche Version des Horizon Report. Der seit 2004 jährlich erscheinende Horizon Report gilt weltweit als eine der aktuellsten und verlässlichsten Informationsquellen über neue und aufkommende Technologien im Bildungsbereich. Berichtet wird über jeweils sechs ausgewählte Technologien, die in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich zum breiten Einsatz an Hochschulen kommen werden. Die Technologien werden anhand bereits existierender Beispiele illustriert, angereichert mit Literaturlisten und Linksammlungen zu jedem Thema. Der Horizon Report folgt einer strengen wissenschaftlichen Methodologie und Struktur und ermöglicht so die Vergleichbarkeit der jährlichen Ergebnisse und die Herausarbeitung bedeutender Trends. Bislang erschien der Horizon Report auf Englisch, sowie 2007 erstmalig auf Spanisch und 2009 auch auf Japanisch.
Der 2009 Horizon Report steht zum kostenfreien Download zur Verfügung und wurde unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht, um seine Nutzung, Verbreitung und Vervielfältigung möglichst einfach zu machen.
Der Horizon Report ist das Produkt der kontinuierlichen Arbeit im Hori-on Project des New Media Consortium (NMC) in Texas, USA. Das forschungsorientierte Projekt will neu aufkommende Technologien identifizieren, die signifikante Auswirkungen auf Lehre, Lernen und kreativen Ausdruck in der akademischen Bildung haben werden.
http://www.mmkh.de/upload/dokumente/2009-Horizon-Report-gr.pdf (PDF, 840 kb)
Online-Lernkarte edisco
Geteiltes Leid ist halbes Leid, heißt es. Dass dies durchaus auch für das Lernen gilt, zeigt die neue Lern-Seite ediscio. Sie macht sich das Web 2.0 zu Nutze und lädt Schülerinnen und Schüler, Studierende und andere Bildungshungrige zum kollaborativen Online-Lernen ein.
ediscio wurde von einem deutschen Informatik-Studenten entwickelt, als er sich nach eigener Aussage „auf eine Prüfung vorbereiten musste“. Dabei kam ihm die Idee zu einer Lern-Community im Internet, die das Lernen durch praktische Funktionen wie Lernstatistiken, Lernzeitpläne oder eine Online-Hilfe durch Gleichgesinnte angenehmer und effizienter gestalten sollte.
ediscio funktioniert vom Prinzip her sehr einfach und bietet doch einen großen Lern-Anreiz. Nach der Registrierung kann man selbst Lernkarteien anlegen oder nach bereits erstellten Lernkarteien suchen. Der große Vorteil ergibt sich aus der kollaborativen Arbeit an diesen elektronischen Karteikarten, mit denen anschließend alleine oder gemeinsam gelernt werden kann.
Einerseits verringert sich für den Einzelnen dadurch der Arbeitsaufwand, da mehrere Personen dieselben Karteien verwenden können; andererseits kann man sich gegenseitig über die integrierten Kommunikations-Tools ausbessern und weiterhelfen.
Beim Gestalten der Karteikarten sowie beim Abtesten des Lernstoffs bietet die Seite eine Reihe von hilfreichen Einstellungsmöglichkeiten. An der quantitativen und zeitlichen Lernstatistik und der „Wortwolke“ lassen sich Lernfortschritt und zusätzlicher Lernbedarf leicht ablesen. Die Einbindung von Formeln im LaTeX-Format, die Integration von YouTube-Videos und eine Export-Funktion sind zusätzliche Pluspunkte der Lern-Seite. Das Angebot ist kostenlos und soll es in Zukunft auch bleiben. Für alle, die gerne einmal eine neue kollaborative Lernmethode ausprobieren wollen, ist die Seite einen Besuch wert!
http://www.ediscio.de
Kostenfreier Video-Konverter
Haben Sie viele unterschiedliche Videodateien, die Sie in andere Formate umwandeln möchten, benötigen Sie nicht jeweils ein Spezialprogramm sondern können auf das Allround-Talent Any Video Converter in der kostenlosen Version zurückgreifen.
Auch wenn Videos von Videoportalen wie Youtube heruntergeladen werden oder Filme auf einem tragbaren Player (iPod oder Handy) laufen sollen, kann man auf den Any Video Converter zurückgreifen.
Für das Programm werden keine Spezialkenntnisse benötigt. Der Video Konverter unterstütz als Ausgangsmaterial unter anderem, Videos in den Formaten AVI, AF, MOV, RM, FLV, MPG, 3GP und VOB. Speichern lassen sich die Dateien als AVI-, FLV-, WMV-, MP4-, 3GP- sowie als MPEG-1- und MPEG-2-Dateien.
http://www.any-video-converter.com/products/for_video_free/
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Veranstaltungskalender |
4. eLearning Didaktik Fachtagung
Datum: 20.-21. Oktober 2009
Veranstalter: Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur
TGM - Die Schule der Technik
Ort: TGM Wien, Österreich
Tagungsmotto: "eLearning und Neue Medien im Unterricht und in der Lehre"
Schwerpunkte: Die eLearning Didaktik Fachtagung wird heuer bereits zum vierten Mal zum Forum für eLearning Expertinnen und Experten aus allen Bildungsbereichen und für Lehrende, die sich dem Unterricht mit den „Neuen Medien“ verschrieben haben. Das genaue Programm können Sie auf der Homepage einsehen.
URL: http://edidaktik.tgm.ac.at/
ONLINE EDUCA 2009
Datum: 2.-4. Dezember 2009
Veranstalter: ICWE GmbH
Ort: Hotel InterContinental Berlin, Deutschland
Beschreibung: ONLINE EDUCA BERLIN ist die weltweit größte E-Learning-Konferenz für Unternehmen, den Bildungsbereich und den öffentlichen Sektor. Die jährlich stattfindende Veranstaltung ist das wichtigste Treffen der internationalen E-Learning-Branche und bildet ein einmaliges Forum für Experten aus aller Welt zum Thema technolo-giegestützte Aus- und Weiterbildung. Die Konferenzteilnehmer haben hier die Möglichkeit, wichtige branchenüber-greifende Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und ihr Wissen zu erweitern.
URL: http://www.online-educa.com/de
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ISSEP 2010 - "International Conference on Informatics in Secondary Schools"
Datum: 13.-16. Januar 2010
Veranstalter: Department of Computer Science, ETH Zürich
Ort: ETH Zürich, Schweiz
Tagungsmotto: "Evolution and Perspective"
Schwerpunkte: The International Conference on Informatics in Secondary Schools: Evolution and Perspective (ISSEP) is an emerging forum for researchers and practitioners in the area of Computer Science Education with a focus on secondary schools.
Kontakt: Juraj Hromkovic
E-Mail: issep2010@inf.ethz.ch
URL: http://www.issep2010.org/
EduCamp 2010
Datum: 5.-6. Februar 2010
Veranstalter: Marcel Kirchner
Thomas Bernhardt
Steffen Büffel
Ort: Hamburg, Deutschland
Beschreibung: Das 5. deutschsprachige EduCamp kommt 2010 nach Hamburg. Am 5. und 6. Februar 2010 wird das Gebäude Von-Melle-Park 5 der Fakultät EPB an der Uni Hamburg Treffpunkt für Bildungs-interessierte aus den unterschiedlichsten Bereichen. Schule, Hochschule, Volkshochschule, Corporate Learning, Erwachsenenbildung… die Bereiche aus denen die Teilnehmer kommen, können sehr unterschiedlich sein. Eines haben sie trotzdem gemein: Sie wollen sich austauschen!
URL: http://www.educamps.de |
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Beispiel des Monats |
Krümel und Monster - Ein Unterrichtskonzept zur Einführung in die objektorientierte Modellierung und Programmierung
Wer kennt Pacman nicht? Peter Brichzin macht sich in seinem Unterrichtskonzept den Bekanntheitsgrad des kleinen gefrässigen gelben Kreises zu Nutze und motiviert darüber einen Einstieg in die objektorientierte Modellierung und Programmierung. Auf der Homepage finden sich neben didaktischen Hinweisen sämtliche Materialien der dritten Version des Konzeptes aus dem Schuljahr 08/09; im aktuellen Schuljahr 09/10 wird parallel zum laufenden Unterricht die vierte Version entwickelt. Das Unterrichtskonzept ist schülerzentriert verfasst, bietet aber dennoch einige methodische Freiheiten wie Rollenspiele oder "Group Extreme Programming".
Kurzinformation:
| Thema: |
Einführung in die objektorientierte Modellierung und Programmierung |
| Zielgruppe: |
Sekundarstufe I
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| Dauer: |
20 Kapitel |
| Material: |
Informationen/Unterrichtskonzept/Material:
http://www.kruemelundmonster.de |
Autor:
Peter Brichzin |
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Zeitschrift LOG IN |
| Erschienen ist Heft 157/158 (2009):
Geschichte im Informatikunterricht
Inhalt
(Auszug):
- M. Thomas: Medien zur Informatikgeschichte
- Humbert/Stammler: Ideengeschichte oder Archäologie –
Wie soll die Geschichte der Informatik dargestellt
werden?
- D. Engbring: Wozu objektorientiertes Programmieren?
Versuch einer Begründung aus der Informatik-Geschichte
- J. Spittka: Eine kurze Geschichte des
Informationsrechts – Rechtsgeschichtliche Hintergründe
für den Informatikunterricht
- R. Baumann: Bildungsstandards und Operatoren
- G. Wolmeringer: Zelluläre Automaten – gestern,
heute, morgen
- J. Koubek: OXO – Spaceware! – Adventure. Ein
handlungsorientierter Ausflug in die Geschichte der
Computerspiele
- Witten/Hornung: Chatbots – Teil 2
- Esslinger/Koy: Kryptologie im Unterricht mit
CrypTool
- D. Frank: Digitale Medien in der Bildung – der
Verein Schulen ans Netz
- Th. Iser: Digitale Fenster öffnen (Teil 2)
- J. Wagner: Podcasts im Unterricht (Teil 3)
- K. Leonhardt: Adaptiver Wissenstest für Museen
- D. Tepaße: Informatische Bildung in NRW
Hier können Sie das aktuelle Heft
bestellen: Heftbestellung
Die Zeitschrift LOG IN - Computer und Informatik
in der Schule erscheint sechsmal jährlich mit
wechselnden Themenschwerpunkten. Die Zielgruppen von
LOG IN sind primär Lehrer an allgemein bildenden
Schulen der Sekundarstufen I und II, die informatische Bildung vermitteln, d.h.
Unterricht zur informations- und
kommunikationstechnologischen Grundbildung und
Informatikunterricht erteilen sowie fachintegrierten
Computereinsatz in der Schule betreiben, sekundär
Mitarbeiter in Kultusverwaltungen, Studenten im
Lehramtsstudium, Dozenten in der Lehreraus-, -fort-
und -weiterbildung und Lehrer an
kaufmännisch-berufsbildenden Schulen sowie tertiär
Wissenschaftler an lehrerbildenden Institutionen
einschließlich Universitäten, Lehrer an
gewerblich-technischen Berufsschulen und
Interessenten aus den Bereichen der
Erwachsenenbildung und des Hardware- und
Software-Vertriebs für Schulen.
Zur Website der Zeitschrift LOG IN: http://www.log-in-verlag.de/wwwredlogin/
Zur Website des LOG IN-Verlags: http://www.log-in-verlag.de/
Hier kann ein kostenfreies Probeheft
angefordert werden.
Download des 25-Jahreregisters von
LOG IN.
Softwareangebot des LOG
IN-Service. |
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Vorschau auf die kommenden Themenhefte |
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Heft 159 (2009): Präsentieren - Eine Kompetenz im Informatikunterricht
Heft 160 (2009): Veranschaulichung - Modelle und Realität
Heft 161 (2009): Animation und Video |
Mitarbeit an der
Zeitschrift:
Manuskripte sind jederzeit willkommen. Auch
unverlangt eingesandte Manuskripte werden sorgfältig
geprüft. Bitte senden Sie mögliche Artikel zur
Prüfung an die Redaktion in Berlin - am besten als
E-Mail-Anhang. Beachten Sie aber in jedem Falle die
Autorenhinweise, die hier als PDF-Datei
heruntergeladen werden können.
Kurzfassung
Langfassung |
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Impressum |
Redaktion LOG IN
Jürgen Müller (verantwortlich im Sinne des
Presserechts)
Habelschwerdter Allee 45
D-14195 Berlin Tel.: +49-30-83 85 63 39
E-Mail: redaktionspost@log-in-verlag.de
Stefan Schramm(Gestaltung)
Universität Siegen
Fachbereich 12 - Elektrotechnik und Informatik
Didaktik der Informatik und E-Learning http://www.die.informatik.uni-siegen.de/
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